home
home

Fortschrittlich seit mehr als 125 Jahren

1885  macht sich der 28jährige Schreinermeister Friedrich Mennickheim selbständig und gründet eine Schreinerei in Harleshausen bei Kassel. Zusammen mit einem Gesellen fertigt er Türen, Fenster, Tische und Stühle, und neben der Schreinerei wird eine Dampfdreschmaschine betrieben.    

1912  übernimmt sein Sohn August den Betrieb. Für den 29jährigen ist es ein schwerer Anfang – 8000 Reichsmark Schulden lasten auf seinem Rücken. Doch er geht seinen Weg.   1923  erweitert er die Werkstatt. Für die Baupolizeigebühren muss er damals, in der Zeit der Inflation, allein 330 Milliarden Mark bezahlen.    

1933  stirbt August Mennickheim ganz plötzlich an seinem 50. Geburtstag, und der 22jährige Sohn Fritz muss den Betrieb übernehmen, wobei er von seiner Mutter unterstützt wird.  

1936  legt Fritz Mennickheim die Meisterprüfung ab. Neben der Schreinerei ist man mit einer fahrbaren Bandsäge in Harleshausen und Umgebung unterwegs, um Brennholz zu schneiden, und in der eigenen Schrotmühle wird bis in die 50er Jahre Getreide für die Harleshäuser Bauern geschrotet.    

1943  wird der 1. Firmentransporter, ein Tempo-Dreirad, für 1825,- Mark gekauft.    

1948  erfolgt wieder ein Umbau der Werkstatt, bei dem ein Ausstellungsraum für Möbel entsteht. In der Wiederaufbauzeit nach dem 2. Weltkrieg gibt es für Fritz Mennickheim ein großes Betätigungsfeld: Bei den Neubauten stellt er die Fenster her, verlegt den Dielenfußboden, baut Haus- und Zimmertüren und Einbauschränke. Das wandelt sich im Lauf der Jahre durch den Vorstoß der Industrie in viele handwerkliche Bereiche. Der zukünftige Firmeninhaber Erich Mennickheim setzt neue Akzente.    

1970  legt er die Meisterprüfung ab und  

1972  übernimmt Erich Mennickheim den Betrieb, nachdem sein Vater erwerbsunfähig wurde. Hauptschwerpunkt wird der Innenausbau. Eine Zufahrt zur Werkstatt von hinten wird gebaut, womit der schwierige Transport über die Treppen ein Ende hat. Doch in der alten Werkstatt wird es zu eng, und eine geplante Erweiterung ist wegen des angrenzenden Wohngebiets nicht möglich. Deshalb entschließt sich Erich Mennickheim zu einem Neubau im 4 km entfernten Vellmar, der 1994 errichtet wird.    

1995  wird der neue Betrieb im Gewerbegebiet Lange Wender in Vellmar eröffnet. In Holzbauweise entstand eine neue Halle mit modernen Maschinen und aktueller Umwelttechnik. Die folgenden Jahre sind Jahre der Weiterentwicklung und Konsolidierung. Das Aluminium-Schiebetürsystem „Raumplus“ wird 1995 in das Fertigungsprogramm aufgenommen, weitere Mitarbeiter kommen dazu.  

1997 ensteht ein zusätzlicher Anbau als Holz- und Fertigteillager. Der Fuhrpark wird modernisiert, neue Maschinen werden angeschafft, zuletzt  ein CNC-Bearbeitungszentrum. Die Ausbildung erhält noch mehr Gewicht. Immer wieder gehen bei uns ausgebildete Lehrlinge als Sieger aus dem  Wettbewerb „Die gute Form“ hervor, zuletzt Mirja Ackermann als Innungssiegerin 2008.

2005 Wir feiern unser 120-jähriges Jubiläum. Tino Hausl kehrt in den Betrieb zurück – nach seiner Weiterbildung zum "Geprüften Gestalter im Handwerk" an der Werkakademie Kassel und der Meisterprüfung an der Holzfachschule Bad Wildungen. 2007 wird er neben Erich Mennickheim 2. Geschäftsführer.  

2009 Erich Mennickheim übergibt den Betrieb an seinen Nachfolger Tino Hausl.

2011 Ein neues CNC-Bearbeitungszentrum ergänzt die Maschinenausstattung, mehrere Mitarbeiter werden an der Maschine geschult, um moderne Fertigungsmethoden, Tradition und handwerkliches Können sinnvoll miteinander zu verbinden.

Geschichte

Geschichte

Geschichte

Geschichte

Geschichte

Geschichte

Geschichte 4

Geschichte 4